Methodik und Didaktik
Zur Strukturierung meines Angebotes orientiere ich mich vorwiegend an folgenden didaktischen und methodischen Prinzipien:
- Teilnehmerorientierung als didaktisches Prinzip, das die Mitbestimmung der TeilnehmerInnen am Seminarablauf beinhaltet. Dabei werden individuelle Erfahrungen, Einstellungen, Betroffenheiten etc. berücksichtigt und für den Bildungsprozess nutzbar gemacht.
- Lebensweltorientierung als didaktisches Prinzip, welches auf das Eingebundensein des Individuums in die Gesellschaft verweist. Subjektives Erleben wird mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verknüpft. Der Einzelne wird befähigt, seine Umwelt mit zu gestalten.
- Wissensorientierung als didaktisches Prinzip, das auf die Vermittlung von Fachwissen und damit auf die Förderung von Sachkompetenzen zielt.
- Fähigkeitsorientierung, als didaktisches Prinzip, das sich bezieht auf die Förderung instrumenteller Handlungsfähigkeit. Diese beinhaltet Schlüsselqualifikationen in Form von Selbstkompetenz, sozialer Kompetenz und Methodenkompetenz.
- Normative Orientierung, als didaktisches Prinzip, das auf die ethische Bewertung von Situationen und Lebenslagen zielt und die Reflexion der Verhältnismäßigkeit zwischen individuellen und gesellschaftlichen Werten beinhaltet.
- Anschaulichkeit, Verfremdung und Vergleich als methodische Prinzipien, die eine mühelose und gehirngerechte Adaption von Fachwissen ermöglichen.
- Exemplum als methodisches Prinzip, wodurch Allgemeines und Grundsätzliches am konkreten Beispiel deutlich gemacht wird.
- Tätigkeit als methodisches Prinzip, wonach Teilnehmer Inhalte selbständig erarbeiten und Erlerntes zum Beispiel im Rollenspiel einüben.
Die einzelnen Prinzipien sind nicht klar voneinander abgegrenzt sondern vernetzt zu betrachten. Sie sollen die Selbstbestimmung der Teilnehmer/-innen fördern, daher gilt das Prinzip der Teilnehmerorientierung als Grundlage für alle anderen Prinzipien.